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ISLA SAONA - EINE KARIBISCHE TRAUMINSEL
| Hitlist 5* von 5* | Ausflugsdauer ca. 6-7 Stunden | |
| Anfahrt: | Taxi/Van/Autobus (30 Minuten) - Motorboot (90 Minuten) | |
| Rückfahrt: | Motorboot (60 Minuten) - Taxi/Van/Autobus (30 Minuten) | |
| Verpflegung: | Buffet-Mittagessen & anti-alkoholische Getränke am Strand | |
| Qualitäten + | ruhige, paradiesische Umgebung, geeignet für Familien mit Kindern (ab 6 Jahre), wunderschöner Strand - kristallklares Wasser | |
| Qualitäten - | nicht geeignet für Personen mit Rückenbeschwerden und Schwangere - die Bootsfahrt ist mitunter ziemlich holprig | |
| Besonderes: | Schwimmwesten Pflicht an Bord der Motorboote !!! Badekleidung ggf. unter der Kleidung anlegen Sonnenschutz dringend zu empfehlen ! Foto-Ausrüstung wassergeschützt verpacken ! |
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| PREISE: | VIP: EUR 550,- pro Gruppe bis maximal 6 Personen STANDARD: EUR 70,- pro Person (7-20 Personen) |
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| BUCHUNG: | Täglich Ausflüge - Verfügbarkeit auf Anfrage ! |
Die lange Anfahrt zur Insel Isla Saona macht sich bezahlt für alle, die ein wenig Ruhe in einer wahrhaft paradiesischen Umgebung suchen.
Die Insel liegt im Süden der Dominikanischen Republik und hat durch ihre Distanz zum "Festland" eine eigene Entwicklung durchgemacht, die immer noch das tägliche Leben der Bewohner prägt.
Weit weg von der Strom- und Wasserversorgung des Landes ist das Leben hier in weit grösserem Ausmass von Natur und Wetter abhängig. Die Häuser und Hütten der Einwohner sind fast alle mit Wasser-Auffanganlagen für das Regenwasser ausgestattet; Trinkwasser muss per Boot vom Festland herbeigeschafft werden, was sich zwischendurch immer wieder kompliziert gestaltet. Elektrizität wird vorwiegend aus Solarenergie gewonnen und so bietet sich dem Besucher der Insel ein gänzlich anderes Bild, als in den hektischeren und lauteren Dörfern und Städten des Festlandes.
Die Fahrt beginnt morgens um ca. 08:30 Uhr am Kreuzfahrt-Hafen von La Romana und es geht im klimatisierten Fahrzeug auf die "Autopista", raus aus La Romana in Richtung Higuey.
Vorbei geht es an der Haupteinfahrt von Casa de Campo, vorbei am Flughafen von Casa de Campo und durch zahlreiche kleine, lebendige Ortschaften. Nach einer Fahrt von ca. 30 Minuten erreicht man das (ursprünglich kleine Fischerdorf) Bayahibe.
In einem kleinen Wald in der Nähe der ursprünglich ersten Kirche von Bayahibe finden sich die weltweit einzigen, natürlich wachsenden Exemplare der "Rose von Bayahibe" (Pereskia quisqueyana), einer speziellen, belaubten Kaktusart, die kaum anderswo überleben kann.

Am Strand von Bayahibe, in der Nähe des Motorboot-Hafens geht es dann weiter mit dem Motorboot in Richtung Isla Saona. Während der Fahrt kann man die prachtvolle Vegetation an der Küste vorbeiziehen sehen. Ausgedehnte Mangrove-Vegetationen finden sich auf dem Weg in Richtung Süden. Nach einer Fahrtdauer von ca. 60 Minuten legt das Motorboot am Strand der Isla Saona an, in unmittelbarer Nähe einer der grösseren Ortschaften der Insel (Mano Juan).
Von hier aus lässt sich die Umgebung bequem zu Fuss erkunden. Das Leben auf der Insel ist in der Regel einfach und ruhig. Im Schatten der Palmen oder Vordächer der Hütten trifft man auf freundliche und meist unaufdringliche, gastfreundliche Inselbewohner, die gerne von sich und dem Leben auf der Insel erzählen.
So erfährt man, dass es auf der Insel zwar ein Krankenhaus gibt, welches für Erste-Hilfe Situationen ausgestattet ist, kompliziertere Fälle jedoch werden in die Krankenhäuser von La Romana und Umgebung verlegt. Auch Geburten hat es schon lange keine mehr im Krankenhaus der Insel gegeben - seitdem die notwendigen Geräte von der Insel abgezogen wurden. Die Verfügbarkeit eines Motorbootes im engeren Familien- oder Freundeskreis auf der Insel ist eine alltägliche Notwendigkeit.
Zwei staatlich geprüfte Lehrerinnen gibt es auf der Insel, welche die Schüler in den ersten Schuljahren begleiten. Die nächstgelegenen höheren Schulen oder Universitäten finden sich in La Romana, San Pedro de Macoris oder Higuey.
Eine der wichtigsten Einnahmequellen der Inselbewohner ist der Tourismus, dies spiegelt sich auch in den Preisen des lokalen Lebensmittelladens wieder und jene an den Souvenirständen angebotenen Mitbringsel sind meist dieselben, die es überall im Land zu erwerben gibt und fallen selten in die Kategorie authentisch oder empfehlenswert ...
Auf der Insel verteilt finden sich zahlreiche Laichgebiete von Meeresschildkröten. Einige der Inselbewohner haben sich dem Schutz derselben verschrieben und ziehen kleinere Kolonien im Hinterhof ihrer Hütten gross, bis sie diese wieder in die freie Natur entlassen, auch wenn dies die Überlebenschance der Baby-Schildkröten nur sehr geringfügig erhöht. Bis zu 200 Eier finden sich in einem Wurf, doch nur ein kleiner Bruchteil von deutlich weniger als 10% überlebt, um auf eine grosse Reise zu gehen und später selbst einmal seine Nachkommenschaft auf der Insel zu hinterlassen.


Die Vielfalt der Natur, die sich in der Fauna und Flora der Insel präsentiert, ist jedoch tatsächlich beindruckend.
Anschliessend an den Besuch des Fischerdorfes geht es dann weiter - ein Mittagessen am Strand (Buffet - einheimische Küche) steht auf dem Plan ... begleitet von Merengue-, Salsa- und Bachata-Musik - Guten Appetit !
Innerhalb etwa einer guten Stunde lernt man die Vorzüge der "comida criolla" kennen und vielleicht auch schätzen. Einheimische Früchte, Reis, Pasta und natürlich auch das obligatorische Huhn ("pollo"), sowie Fisch stehen zur Auswahl am grosszügigen Buffet. Anti-alkoholische Getränke sind inbegriffen.
Weiter geht es dann zu der "piscina natural" der Insel. Und wahrlich scheint dieser Bereich der Insel eher ein Swimming-Pool als ein Teil des Meeres zu sein. Noch hunderte Meter vom Strand entfernt kann man bei einer Wassertiefe von ungefähr 1,40 bequem im Meer stehen - der Wellengang ist hier vernachlässigbar bis nicht vorhanden. Im kristallklaren Wasser zeigt sich einem die Vielfalt der hier lebenden Meeresbewohner. Seesterne mit einem Durchmesser von 20-30 cm sind keine Seltenheit - und so soll es auch bleiben ! Hier kann man in aller Ruhe schwimmen, schnorcheln, sich im Wasser schweben lassen oder auch gemütlich einen Erfrischungsdrink zu sich nehmen.
Anschliessend an diesen aussergewöhnlichen Badeaufenthalt geht es dann mit dem Motorboot zurück nach Bayahibe - an den Ausgangspunkt des Bootsausfluges.
In der Nähe des Busparkplatzes, nebem dem öffentlichen WC am Parkplatz, findet sich eine der wenigen (wenn auch rustikalen und öffentlichen) Dusch-Gelegenheiten, um sich zumindest teilweise des Salzwasser zu entledigen.
Anschliessend geht es dann im klimatisierten Fahrzeug wieder zurück zum Hafen von La Romana, wo der Tagesausflug gegen 17:00 Uhr endet.
Die Ausflüge zur Isla Saona sind buchbar als










Die Photos entstanden während einer Excursion mit Studenten der Intec Universität Santo Domingo am 16.01.2011 - copyright@DGI
